Mit der #heimatkarriere den Herausforderungen der Zukunft stellen

Unternehmen: Array | Datum: 12.03.2020


Name: Markus Michels
#heimatkarriere: Geschäftsführer der focus Industrieautomation GmbH
Heimat bedeutet für mich ... der Mittelpunkt - Familie, Freunde und Nähe zum Arbeitsplatz.
Ich würde jederzeit wieder Heimatkarriere machen, weil ... ich mich in der Region Limburg-Weilburg wohlfühle.
Mein schönstes Heimatkarriere-Erlebnis war ... der spannende Moment vor sieben Jahren, als ich festgestellt habe, dass es in der Region viele tolle Firmen mit interessanten Produkten gibt, mit denen wir jetzt in Kontakt stehen und für die wir arbeiten dürfen. Die Region bietet unheimlich viel!
Mein schrecklichstes Pendlererlebnis war ... montags ins Rhein-Main-Gebiet. Sollte man vermeiden, wenn es geht.

Zielgerichtet an die Spitze

Bereits mit seiner Ausbildung in einem Industrieunternehmen wusste Markus Michels, dass die Elektrotechnik seinen Berufsweg prägen sollte. Doch eine Ausbildung war ihm nicht genug. „Mir war schon immer klar, dass ich mehr wollte. Die Jobangebote nach der Ausbildung hätten bedeutet, als Betriebselektriker zu arbeiten, das war aber nicht meine Passion.“ Und so übernahm er im Anschluss an sein Studium der Elektrotechnik in Koblenz und der Diplomarbeit in Freiburg ¬– was sein einziger Ausreißer aus der Region bleiben sollte – als Projektleiter relativ schnell eine Leitungsfunktion. Mit Erfolg: im Alter von 31 Jahren und gerade mal sechs Jahren Berufserfahrung nahm Markus Michels seine Tätigkeit als Geschäftsführer der focus Industrieautomation auf.

Diese hatte sich gerade neu aufgestellt: ergänzend zu dem bestehenden Vertrieb von Branchensoftware sollte in einer eigenen Rechtsform auch die Programmierung von Maschinen und Anlagen angeboten werden. Und so startete Markus Michels im Jahr 2000 mit drei Mitarbeitern – darunter ein Auszubildender, der heute noch im Unternehmen tätig ist – ins Projektgeschäft. 2005 übernahm Michels erste Anteile, 2018 das gesamte Unternehmen. Heute beschäftigt die focus Industrieautomation 30 Mitarbeiter.

Die Industrie 4.0 im Blick

Kerngeschäft der focus Industrieautomation ist die Automatisierung von Maschinen und Anlagen. „Früher kannte uns keiner. Vor sieben Jahren haben wir uns gesagt: das kann nicht sein.“ Das Unternehmen stellte die Adressen der zahlreichen Unternehmen in der Region zusammen, betrieb Kaltakquise und besuchte die potentiellen Kunden - mit Erfolg. Heute begleitet das Unternehmen seine Kunden aus dem kommunalen Bereich und der Prozess- und Fertigungsindustrie, aber auch Produktionsfirmen wie Tetra Pak in Limburg bei der Automatisierung und Digitalisierung der industriellen Produktion.

„Für uns war es wichtig, Unternehmen aus der Region als Kunden zu gewinnen. Unsere Mitarbeiter haben häufig Familie, da ist das lokale Projektgeschäft angenehmer, als in der Weltgeschichte rumzufahren."


Verbesserungen leben

„Meine Tätigkeit macht mir nach wie vor Spaß, ich könnte jetzt auch nicht aufhören. Wir haben ein tolles Team!“ Grund genug für focus, an der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) von Bund, Ländern, Sozialversicherungsträgern, Gewerkschaften, Stiftungen und Arbeitgebern teilzunehmen. Ziel der Initiative ist es, durch Förderung der Motivation, der Kompetenz und der Gesundheit von Beschäftigten mehr Arbeitsqualität am Standort Deutschland zu schaffen, um Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu erhalten. So standen im Rahmen einer anonymen Webumfrage unter den Mitarbeitern der focus Industrieautomation Themen wie Arbeitszeitmodell, Home-Office, Mitarbeitervertretung etc. auf dem Prüfstand. Ergebnis: außergewöhnlich positiv. Es herrscht eine große Zufriedenheit unter den Mitarbeitern, gerade hinsichtlich des Zusammenhalts. Verbesserungsfähige Themen wurden aufgegriffen und bearbeitet. Das im vergangenen Jahr erfolgreich absolvierte Audit zeigt: focus stellt sich neuen Herausforderungen und lebt die Förderung seiner Mitarbeiter.

In der Heimat verwurzelt

Michels sieht eine sehr positive Entwicklung in der Region Limburg-Weilburg. Bonus sei auf jeden Fall der Ausbau der B49, der auch für seine Mitarbeiter große Vorteile bietet.

Bereut hat Markus Michels seine Heimatkarriere nie. „Ich könnte nicht in der Stadt leben. Ich liebe die Natur, für mich ist die größte Entspannung, abends durch den Wald zu laufen und die Gedanken abzulegen.“


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